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Gunsha kehrt mit deutschem Meistertitel aus Bensheim zurück

Gunsha kehrt mit deutschem Meistertitel aus Bensheim zurück


(14.01.2018) Am  vergangenen Wochenende fanden die deutschen Meisterschaften im Querfeldein in  Bensheim am Rande des Odenwalds statt. Der SSG Bensheim hatte einen würdigen 3-Kilometer-DM-Rundkurs am Sportpark mit vielen technischen Varianten, sowie auch flachen  Passagen gebaut. Die Strecke war sehr gut einsehbar. So konnten die etwa 5000 Zuschauer den Rennverlauf sehr gut beobachten.  Zudem überzeugte Bensheim auch mit einem großen gemeinsamen Fahrerlager.  Hier herrschte  eine sehr positive Stimmung unter den Fahrern und den Teams.

Wie bereits im Vorbericht erwähnt waren wir mit 8 Sportlern sowie etwa 10 Betreuerinnen und Betreuern bei fünf Rennläufen dabei.

Samstag (13.01.2018)

Der Boden war früh sehr weich. Zwar war es kein Schlammrennen, aber aufgrund des weichen Bodens und der doch relativ langen „Drückerstrecken“ war ein sehr hohes Steh- und Kraftvermögen Grundvoraussetzung für den Erfolg.

In der M3 startete Thomas Hockauf und Jens Kunath


Thomas Hockauf gehörte in der Klasse M3 mit zu den Favoriten. Allerdings bestimmten schon kurz nach dem Start Michael Stenzel und Ralph Berner das Rennen. Zwar konnten Anfangs Lars van der Sloot,  Armin Raible, Timo Berner  und Thomas Hockauf noch dranbleiben,  jedoch hielt das nicht lange an und nach und nach mussten alle abreißen lassen. Die Abstände waren nicht groß, trotzdem waren aufgrund des schweren Bodens selbst ein paar Sekunden nicht zu schließen. Es  siegte verdient Michael Stenzel vor Ralph Berner. Es folgen die o.g. Fahrer in  Reihenfolgen mit jeweils  ca. 20 Sekunden Abstand . Die Erwartungen hatte das Team nicht ganz erfüllt, jedoch war das Ergebnis dennoch zufriedenstellend und gerecht. Jens blieb aufgrund seiner Verletzung (Bänderdehnung) seinen persönlichen  Erwartungen zurück. Er beendete das Rennen auf Rang 31.



U23 Rennen

Nachmittags um 14.30 startete Martin Nitzschmann in der Klasse U23. Von Anfang an wurde ein extrem schnelles Tempo angeschlagen, welches auf einem internationalen Niveau lag. Dieses Tempo konnten sehr viele Sportler nicht mitgehen. Hierzu gehörte auch Martin Nitzschmann. Er wurde 17ter.  Positiv: Er konnte daraus Erfahrungen für die Zukunft sammeln.



Ein tolles und taktisch sehr gutes Rennen lieferte Max Möbis ab. Er siegte souverän vor Frederik Hähnel und Paul Lindenau. Enttäuschend das Abschneiden von Niklas Märkl. Der  Vizeweltmeister (Straße 2017) und WM zehntplatzierter im Cross 2017 , wurde seinen  Erwartungen mit dem vierten Platz  nicht gerecht. Hier zeigte sich, dass die Vorbereitung auf die Straßensaison  alleine nicht ausreicht, um im Cross ganz vorne mitzufahren. Schade wahrscheinlich auch, dass wieder eines der hoffnungsvollsten deutschen CX-Nachwuchstalente dem Querfeldeinsport verloren gegangen ist.  

Sonntag – (14.01.2018)


Die Strecke trocknete ab, dadurch wurde diese Schneller. Die Abstände dadurch wurden knapper und somit auch spannend.  

Master 2

Früh um 10.00 Uhr starteten die 40 M2-Fahrer  um den Titelkampf. Aus unserem Team am Start: Sven Kuschla und Stefan Knopf. Wie wir bereits im Vorfeld berichteten kam es hier zum Showdown zwischen  Stefan  Danowski, Karsten Volkmann, Sven Kuschla sowie Thomas Hannöver.  Nach dem Start legte, wie erwartet, Stefan Danowski und Karsten Volkmann ein extrem schnelles Anfangstempo vor.  

In dieser Situation musste Sven alles geben um an die Beiden aufzuschließen.  Thomas Hannöver war zu diesem Zeitpunkts bereits abgeschlagen (lt. Infos hatte er eine Rückenverletzung). 



Nach zirka  einer Runde wurde das Rennen etwas ruhiger und Vladi Riha und  Martin Neffgen konnten an die Gruppe ranfahren. Stefan Knopf lag in Reichweite hier kurz dahinter. Ab diesem Zeitpunkt bestimmte Sven das Rennen.  

Das Tempo wurde etwa nach der ersten Runde enorm verschärft.  Lediglich Karsten Volkmann konnte hier mithalten.  Jedoch konnte Stefan Danowski das Loch wieder schließen. 

Ab diesem Zeitpunkt war auch klar, dass einer der drei Sportler das Rennen gewinnen wird.  Kurz vor Ende der vorletzten Runde kam dann die entscheidende Attacke von Sven. Schon nach kurzer Zeit hatte er einen Vorsprung von ca. 100 Metern. 

Diesen Vorsprung baute er bis zum Ziel noch aus und wurde verdient deutscher Querfeldeinmeister. Zweiter wurde Stefan Danowski vor Karsten Volkmann. Stefan Knopf  hatte einen Materialdefekt und kam leider dadurch nicht über einen 11 Platz nicht hinaus.



Fazit: Da die Entscheidung des Rennens erst kurz vor Schluss gefällt wurde war es mit Sicherheit eines spannendsten Rennen dieses DM-Wochenendes.  Anschließend feierte unser Team gemeinsam den Titel von Sven.

Junioren

Hier am Start Pirmin Benz. Wenn man bedenkt, dass Pirmin aufgrund eines Schlüsselbeinbruchs erst kurz vor Saisonende wieder Rennen fahren konnte und zudem noch einen Grundlagentrainingslehrgang des  BDR absolvierte, ausserdem Aufgrund der wenigen DC-Punkte in der letzten Startreihe  das Rennen aufnehmen musste war die Leistung eigentlich schon fast Podiums würdig.  So dauerte es sicher ein bis zwei Runden bis Pirmin in den Wettkampf hineinfand und freie Fahrt nach vorne hatte. Das Tempo war aber enorm hoch und er rollte alleine das Feld von hinten auf.  Die Aufholjagd war aller Achtung bemerkenswert.  Es siegt aber verdient Thomas Lindner, Stevens Racingteam.




Sonntag Hauptrennen Elite


Um 15.30 Uhr bei schönen trockenem Wetter gingen die 50 Elite-Sportler auf die Strecke. Von Anfang an wurde das Tempo auf internationalem Top -Niveau gefahren. Diesem Tempo konnten nur wenige Folgen. Daher waren die Favoriten Marcel Meisen und Sascha Weber nach kurzer Zeit alleine vorne. 
Es folgte eine 6er Gruppe (diese Gruppe kämpfte um den Bronze Medaille) sowie einige Einzelfahrer.  Dahinter eine weitere Gruppe mit etwa 8 Sportlern. Diese Gruppe kämpfte um die Platzierungen der Top 12.  Hier dabei waren unsere Crosser Yannick Mayer und Uli Theobald.  Leider war sich die Gruppe nicht wirklich einig, so konnte das Loch zu den Top-10 nicht geschlossen werden. So versuchte unser Team sich noch eine Top-12-Platzierung zu sichern. Das Tempo wurde an der Spitze nochmals verschärft und letztlich wurde es ein Zweikampf zwischen Wolfram Kurschat und Uli Theobald.



Uli Theobald hatte das bessere Stehvermögen und konnte gerade im technischen Passagen Wolfram Kurschat auf Distanz halten.  Somit belegte Uli Theobald Platz 12 und Yannick Mayer den 17 Rang.  Michael Walter hatte an einigen technischen Passagen Pech  Er wurde 29igster.  Es siegte erwartungsgemäß Marcel Meisen vor Sascha Weber.  Der dritte Platz ging nach einem spannenden „Fight“ an Manuel Müller.

Fazit: Die DM in Bensheim war eine der schönsten deutschen Meisterschaften der letzten Jahre.
Super Strecke, faire Wettkämpfe, viele Zuschauer und tolle Atmosphäre.  Ein eigenes  Fahrerlager mit viel Platz. Und erstmals wurde die DM per Livestream komplett übertragen. Rundum gelungen. Danke an den SGG Bensheim für die gute Arbeit.

Mit dem Gewinn des Titels der Klasse M2 und die überzeugende Mannschaftsleistung waren wir sehr zufrieden. Es war schönes WE. Danke an alle unseren Sponsoren sowie den Betreuer und Betreuerinnen für die Unterstützung.

Weitere Infos zu den Ergebnsissen: https://dm2018.radcross-bensheim.de

   
www.teileStore.de | Montag, 19. November 2018 || Editor: FrameKitchen Films ||Template by: LernVid.com |